THE FULL MONTY
TERMINE
KARTEN / SERVICE
ÜBER's FESTIVAL
AMSTETTEN
ARCHIV

Unter „Sommeroperette Amstetten“ - Intendanz Roland Geyer - wurde 1983 mit „Wiener Blut“ die erste Eigenproduktion in Amstetten gezeigt. Erster Höhepunkt und überregionale Anerkennung des Festivals unter der Intendanz von Heinz Ehrenfreund im Jahre 1987 mit der musikalischen Komödie „Feuerwerk“ und Freddy Quinn als Zirkusdirektor Obolski. 1988 Wiederaufnahme der Erfolgsproduktion für eine ORF-Aufzeichnung.

1989 wurde mit der ÖEA von „La Cage Aux Folles“ der Umstieg ins Musicalgenre vollzogen. 1992 erste Übernahme einer Amstetten-Produktion durch die Vereinigten Bühnen Wien:  „The Rocky Horror Show“ übersiedelte im Anschluss an die Spielserie in Amstetten für 50 Vorstellungen ins Raimund Theater. Es folgten Musicalklassiker wie „My Fair Lady“ und „Kiss me, Kate“ (Luzia Nistler als Eliza und Kate) sowie „West Side Story“ (Pia Douwes als Maria). 1993 mit „Dynamo Donau Blues“ erste Uraufführung. Das Projekt musste aufgrund rechtlicher Probleme mit den Urhebern der „Blues Brothers“, deren Stück ursprünglich gespielt werden sollte, in kurzer Zeit entwickelt werden. Ein Erfolg blieb der Produktion jedoch leider verwehrt. Mit „Blondel“ und „City of Angels“ folgten weitere ÖEA.
 
Nach dem plötzlichen Tod von Heinz Ehrenfreund während der Probenzeit im Juni 1999 übernahm der Geschäftsführer der Amstettner Veranstaltungsbetriebe und langjährige kaufmännisch Verantwortliche des Festivals, Johann Kropfreiter, die Produktion „Joseph“ und führte sie zum bis dahin größten Erfolg. Das Lloyd Webber Erstlingswerk bescherte zudem dem Festival eine radikale Verjüngung in der Publikumsstruktur. Im März 2000 erlebte die Produktion eine Wiederaufnahme im Raimund Theater und stand dort bis Mitte Jänner 2001 auf dem Spielplan. Die Programmidee, neue oder in Österreich nicht gespielte Musicals in Amstetten auf die Bühne zu bringen, wurde 2000 mit „Fame“ äußerst erfolgreich fortgesetzt. Der ÖEA von „Moby Dick!“ folgte 2002 die ÖEA von „The Who’s Tommy“. 2003 erlebte die europäische Erstaufführung des Musicals „The Wild Party“ mit Uwe Kröger in der Hauptrolle einen beachtlichen Erfolg und wurde von Dietmar Pflegerl, wie zuvor schon „Fame“, ans Stadttheater Klagenfurt geholt. 2004 folgte mit „Footloose“ die erste österreichische Eigenproduktion dieses Musicals. Auch diese Produktion wurde nach Klagenfurt eingeladen.

Mit dem Klassiker „Jesus Christ Superstar“ konnte 2005 der bisher größte Publikumserfolg (14.130 Besucher) gefeiert werden. 2006 folgte mit „Carmen Cubana“ die 2. Uraufführung beim Musical Sommer Amstetten. Das große Risiko, innerhalb von nur 8 Monaten musste das Werk fertig gestellt werden, wurde mit ausverkauften Vorstellungen belohnt! Die Produktion wurde im Herbst 2007 für Gastspiele im deutschen Theater München und der Wiener Stadthalle wieder aufgenommen. 2007 folgte „Hair“ – 40 Jahre nach dessen Uraufführung am Off-Broadway. Mit 12.880 Besuchern zählt das Kultstück zu einem der größten Amstetten Erfolge.

Die bis dato aufwändigste Produktion folgte 2008 mit Elton Johns „Aida". Der Amerikaner Court Watson schuf dafür ein opulentes, sensationelles Bühnenbild, das der  Engländer Andrew Voller, wie bereits seit 2002 alle anderen Produktionen beim Festival auch, mit einer tollen Lichtshow ergänzte! Mit 13.707 Besuchern katapultierte sich die Produktion auf Platz 2 in der Besucherstatistik.

2009 stand ganz im Zeichen von „20 Jahre Musical Sommer Amstetten“. Mit „Rockville“ kam es zur 3. Uraufführung eines Musicals beim Musical Sommer Amstetten. Dem Autorenteam Kim Duddy, Martin Gellner & Werner Stranka gelang damit nach „Carmen Cubana“ ein zweiter großer künstlerischer Wurf, der Publikum und Presse gleichermaßen zu begeistern wusste. Der wirtschaftliche Erfolg blieb jedoch der Uraufführung verwehrt. Mit 8.622 Besuchern blieb die Produktion weit hinter ihren Erwartungen. Die Wirtschaftskrise hat leider ihre Spuren hinterlassen! Beim Gastspiel im Deutschen Theater München vom 1. September bis 4. Oktober feierten Presse und Publikum ebenfalls das neue Stück, wobei die Zuschauerzahlen leider ebenso nicht zufriedenstellend waren.

Mit „The Full Monty – Ganz der gar nicht“ ist es dem Festival heuer gelungen, die Rechte für die deutschsprachige Erstaufführung zu bekommen. Wiederum steht ein Gastspiel im Deutschen Theater München in der Zeit vom 7. bis 24. Oktober 2010 auf dem Plan!

PRESSE PARTNER & SPONSOREN
KONTAKT & IMPRESSUM TV, VIDEOS und FOTOS